| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2199-7349.2019.09 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2199-7349 |
| Ausgabe / Jahr: | 9 / 2019 |
| Veröffentlicht: | 2019-08-30 |
+++ DGUV: Sicher unterwegs mit dem E-Scooter +++ BGN-Integrationspreise: Nach schweren Unfllen zurck ins Arbeitsleben +++ BG RCI vergibt Reha-Preis fr vorbildliche Wiedereingliederung +++
Kaum ein Thema im Arbeitsschutz ist mit so vielen Unsicherheiten verbunden wie das der psychischen Belastungen bei der Arbeit. Insbesondere Klein- und Kleinstbetriebe mit weniger als 50 Beschftigten tun sich schwer, sich mit diesem Thema zu befassen. Daten aus der Dachevaluation der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (20132018) zeigen, dass lediglich jeder fnfte Betrieb dieser Gre eigenen Angaben zu Folge ber eine Gefhrdungsbeurteilung psychischer Belastungen verfgt. Die im Folgenden dargestellte Methode der Moderierten Gruppendiskussion soll helfen, diese Situation zu verbessern.
Auch im Arbeitsschutz ist die Vermittlung von Wissen ein Garant dafr, dass die gewonnenen Erkenntnisse von allen Akteuren gleichermaen akzeptiert und in entsprechende Handlungsweisen umgesetzt werden. In besonderer Weise kann dabei die Umsetzung prventiver Arbeitsschutzmanahmen in einer Gruppe von Individuen eine Herausforderung sein. Der folgende Beitrag versucht, das Phnomen des vernderten Verhaltens von Einzelpersonen in der Gruppe aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten, Erklrungen fr Verhaltensmuster und Lsungsanstze aufzuzeigen.
Gesellschaftliche Megatrends wie Globalisierung und Digitalisierung bilden sich in arbeitsorganisatorischen Vernderungen ab, die durch zunehmende Flexibilisierung und eine tendenzielle Entgrenzung von Arbeitszeit und ort gekennzeichnet sind. Plattformarbeit beispielsweise findet grundstzlich in Projektform und rumlicher Distanz, d. h. remote zum Auftraggeber, bei flexibler Zeiteinteilung und unter hohen Anforderungen an die Selbstorganisation des/der Arbeitenden bzw. des Projektteams statt.
Die EU-Kommission hat 2007 das UN-bereinkommen ber die Rechte von Menschen mit Behinderungen ratifiziert. In diesem bereinkommen ist eine Vielzahl spezieller Regelungen fr die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung verankert. Zur Umsetzung hat die Kommission 2010 eine Strategie fr Menschen mit Behinderung beschlossen, die sich auch auf die Arbeitswelt bezieht. Der nachfolgende Beitrag fasst die Ergebnisse der Lnderstudien (Teil 2 bis 5) zusammen und gibt einen Ausblick.
Der Gesundheitsschutz der Beschftigten steht insbesondere angesichts der Zunahme psychischer Belastungen weiterhin im Fokus betrieblicher Prventionsziele. Aufgrund psychischer Erkrankungen war 2018 jeder 18. Arbeitnehmer erkrankt, d. h. es waren 2,2 Millionen Menschen betroffen. Seit 1997 hat sich die Anzahl der Fehltage, die von Depressionen oder Anpassungsstrungen verursacht werden, mehr als verdreifacht. Psychische Erkrankungen lagen damit im vergangenen Jahr bundesweit auf dem dritten Platz der Krankheitsarten.
Im vorliegenden Beitrag wird eine besondere Gefhrdung bei Interaktionsarbeit erlutert: Gewalt gegen Beschftigte, die mit Menschen arbeiten. Denn: Kund*innen, Patient*innen, Klient*innen, Brger*innen, Lernende etc. sind nicht nur Empfnger*innen von Dienstleistungen. Sie knnen auch Aggressor*innen und/oder Gewalttter*innen sein. Da diese Form der (potenziellen) Gewalt direkt mit der jeweiligen Arbeitsttigkeit verbunden ist, gehrt sie zu den Gefhrdungsfaktoren, die durch eine Gefhrdungsbeurteilung aufgedeckt werden und diesbezgliche Arbeitsschutz-Manahmen auslsen.
Die Vielzahl an Produkten auf dem Markt stellt Druckereien vor die Qual der Wahl: Neben Druckmaschinen mssen sie sich fr Peripheriegerte und Verbrauchsmittel, wie Wasch- und Reinigungsmittel oder Druckbestubungspuder, entscheiden. Dabei mssen die Produkte einerseits die entsprechende drucktechnische Qualitt gewhrleisten und andererseits die Anforderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes erfllen. Denn dafr sind die Unternehmen u. a. gem der Gefahrstoffverordnung verantwortlich.
Das Amtsgericht Dillingen a. d. Donau verurteilte einen seit 45 Jahren in einem Bauunternehmen angestellten Maurer wegen fahrlssiger Ttung zu einer Geldstrafe von 60 Tagesstzen.
Sozialgericht Gieen v. 1.2.2019 (S 1 U 61/15)
Nervengift in der Kabinenluft nicht nachgewiesen
Sozialgericht Stuttgart v. 29.6.2018 (S 12 U 1746/17)
Kein Unfallversicherungsschutz bei Benutzung betrieblicher Toiletten
Stress und psychische Belastungen sind nach wie vor die wichtigsten Arbeitsschutzthemen. Aber auch klassische Risiken durch Unflle und Arbeitsumweltfaktoren werden wieder verstrkt wahrgenommen, vor allem, wenn sie konzentriert auftreten wie in Bereichen der Einfach-Arbeit. Die Risiken und Chancen der digitalen Transformation sind das zentrale Entwicklungsthema des Arbeitsschutzes. Um das Thema Fach- und Arbeitskrftemangel/demographischer Wandel ist es zwar ruhiger geworden. Dessen praktische Relevanz auch fr die Arbeitsgestaltung ist aber heute in jedem Wirtschaftsbereich z. T. dramatisch prsent.
Die letzten Jahre waren geprgt durch neue Regelungen und Normen im Bereich der Persnlichen Schutzausrstungen. Ein Hhepunkt war das Inkrafttreten der neuen PSA-Verordnung (EU) 2016/425 am 20. April 2016. Im Frhjahr 2019 fhrten nun Meldungen ber das Ende der bergangsfrist bei Verwendern von PSA zu Unsicherheiten. Sie fragten sich, was es fr sie bedeute, wenn smtliche Neuerungen der Verordnung nun umgesetzt werden mssen. Extreme Beispiele dieser Verunsicherung waren Anfragen an das Sachgebiet Schutzkleidung, ob man nun neue Chemikalienschutzhandschuhe bentige oder ob man Lagerbestnde von PSA berhaupt noch aufbrauchen drfe.
+++ Zum Schwerpunktthema Safety and Security/ Krisen- und Notfallmanagement +++
+++ Die neue LED-Einbau-Leuchte 240 Multicolour +++ Doppelt hlt besser +++ Der neue nivello: Ein Plus an Sicherheit und Flexibilitt +++ Fr Bau, Handwerk und Industrie: Ledlenser prsentiert die i-Serie +++
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