Für moderne Unternehmen ist die Zusammenarbeit mit Fremdfirmen wirtschaftlicher Standard. Oft reichen interne Kapazitäten nicht aus. Externe Fachkräfte verfügen außerdem über Flexibilität und Know-how, das der Auftraggeber nicht selbst bereitstellen kann. Sei es, weil es zu selten benötigt wird, sei es, weil die notwendigen Fachkräfte fehlen. Das beinhaltet jedoch Risiken beim Arbeitsschutz. Betriebsfremde Beschäftigte treffen auf interne Abläufe und unterschiedliche Sicherheitskulturen. Fehlende Ortskenntnis, unklare Zuständigkeiten und unbekannte betriebsinterne Gefahrpotenziale erhöhen dadurch die Unfallgefahr. Oft gibt es auch Kommunikationsprobleme unterschiedlichster Art zwischen den Beschäftigten verschiedener Unternehmen. Deshalb muss eine professionelle Sicherheitskoordination eingerichtet werden. Sie minimiert eine Vielzahl von Schnittstellenrisiken. Denn einheitliche Schutzmaßnahmen und klare Verantwortlichkeiten schaffen ein gleiches Schutzniveau für alle. Arbeitsschutz endet schließlich nicht an Unternehmensgrenzen.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2365-7634.2026.11.06 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2365-7634 |
| Ausgabe / Jahr: | 11 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-11-02 |
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