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BAuA Forschungsprojekt  
15.02.2024

Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Studie zur virtuellen Teamarbeit gesucht

ESV-Redaktion Arbeitsschutz/BAuA
Die Studie wird im Rahmen des Projektes „Kognitive Ergonomie bei der virtuellen Teamkommunikation“ durchgeführt. (Foto: geralt/Pixabay)
Online-Besprechungen mit Videokonferenzsystemen haben sich als Kommunikationsmittel nach der SARS-CoV-2-Pandemie etabliert. In einer Studie untersucht die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) die Anforderungen und Wirkungen der Zusammenarbeit in virtuellen Teams im Vergleich zu Präsenzbesprechungen.

Damit verbunden ist eine Laborstudie, für die sich bis zum 1. März noch interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer melden können. Anhand der Ergebnisse sollen Hinweise für eine gesunde und sichere Gestaltung hybrider, multilokaler Arbeit abgeleitet werden.

Die Studie wird im Rahmen des Projektes „Kognitive Ergonomie bei der virtuellen Teamkommunikation“ durchgeführt. Die Teilnehmenden sollen in Teams von drei bis sechs Personen einmal über ein Videokonferenzsystem und einmal in Präsenz gemeinsam eine Aufgabe lösen. Die Versuche werden im Labor der BAuA in Dortmund durchgeführt und dauern rund fünf Stunden. Interessierte Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer sollten daher zwischen 9 und 14 Uhr zur Verfügung stehen. Alle Teilnehmenden erhalten eine Aufwandsentschädigung. Bei dem Versuch handelt sich um eine einmalige Erhebung. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Mindestalter von 18 Jahren und gute Deutschkenntnisse.

Projektbeschreibung

Bedingt durch die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Pandemie traten Online-Besprechungen an die Stelle von Besprechungen in Präsenz. Je nach Aufenthaltsort der Beschäftigten kommen dabei verschiedene Geräte wie Desktop-PCs, Notebooks und Tablets zum Einsatz. Aufgrund ihrer Vorteile wie Flexibilität und Kosten-/Zeitersparnis ist zu erwarten, dass auch nach der Pandemie virtuelle Treffen zumindest einen Teil der Präsenzveranstaltungen ersetzen werden.

Aus den Beobachtungen und Erfahrungen der zahlreich durchgeführten virtuellen Meetings existieren grobe Vorstellungen zur Gestaltung solcher Kommunikationsformen. Jedoch fehlen gesicherte Erkenntnisse über die Vermeidung von Belastungen und den Erhalt der Aufmerksamkeit. Ziel des Projektes ist es daher, die kognitive Belastung und Beanspruchung bei verschiedenen Webbesprechungsformaten im Vergleich zu Besprechungen in Präsenz zu ermitteln und daraus Gestaltungshinweise zur Nutzung von Webkonferenzsystemen abzuleiten.

Zunächst werden dazu mittels Literaturrecherche und Fokusgruppen-Workshops wichtige Nutzungskontexte sowie wahrgenommene Chancen und Risiken von Webkonferenzsystemen ermittelt. In mehreren Laborstudien werden darauf aufbauend Beanspruchungen in virtuellen Besprechungen im Vergleich zu Besprechungen in Präsenz experimentell untersucht. In weiteren Laborstudien soll die Betrachtung auf Besprechungsformate mit Virtual Reality erweitert werden. Anhand der Ergebnisse sollen dann Gestaltungshinweise für Online-Besprechungen abgeleitet werden.

Weitere Informationen zum Projekt unter www.baua.de/F2553. Anmeldung und Rückfragen sind unter dem Stichwort „Webkonferenz“ über das Informationszentrum der BAuA unter Tel. 0231 9071 2876 oder per E-Mail INFO-ZENTRUM@BAUA.BUND.DE möglich.

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des BMAS. Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden arbeiten rund 800 Beschäftigte.

Quelle: BAuA

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