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07.05.2026

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt

ESV-Redaktion Betriebssicherheit/Weizenbaum-Institut
Zwei Drittel der Unternehmen experimentieren mit KI, um deren weitere Potenziale zu erproben. (Foto: tungnguyen0905/Pixabay)
Die Auswirkungen der KI auf die Berufswelt werden kontrovers diskutiert: Führt sie zu mehr Produktivität oder gerät dadurch Beschäftigung in Gefahr? Das Discussion Paper #53 des Weizenbaum-Instituts, „Zunehmender KI-Einsatz in der Arbeitswelt. Wie Management und Betriebsräte die Einführung und Nutzung von KI-Anwendungen gestalten“, zeigt, dass der Einsatz von KI-Anwendungen im Berufskontext immer stärker an Dynamik gewinnt. Wie positiv dies durch Mitarbeitende empfunden wird, hängt von deren Mitspracherecht ab.

Grundlage der Studie ist die Betriebsbefragung „KI im Betrieb“, die 2025 zum zweiten Mal vom Weizenbaum-Institut unter Geschäftsführenden und Arbeitnehmendenvertreter:innen in 440 Betrieben in Deutschland durchgeführt wurde und somit die Perspektiven von Management und Betriebsräten verbindet. Während 2024 rund die Hälfte der Betriebe mindestens eine KI-Anwendung im Regelbetrieb nutzte, stieg dieser Anteil 2025 auf 62 %. Besonders häufig kommen KI-Anwendungen in den Bereichen IT, Verwaltung sowie Vertrieb und Marketing zum Einsatz.

Effizienzsteigerung und Erprobung der Technologie als zentrale Ziele

Unternehmen verfolgen mit dem Einsatz von KI vor allem das Ziel, Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten. Drei Viertel der befragten Manager:innen und zwei Drittel der Betriebsräte erwarten Produktivitätsgewinne durch den Einsatz von KI. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass viele Betriebe KI bislang noch experimentell einsetzen: Fast zwei Drittel der befragten Unternehmen führen KI-Anwendungen ein, um das Potenzial der Technologie zu erproben.

Ähnlichkeiten und Unterschiede der Perspektiven auf Auswirkungen von KI
 
Management und Betriebsräte bewerten die Auswirkungen von KI auf die Arbeitswelt in vielen Punkten ähnlich. Beide sehen vor allem eine Zunahme der Qualifikationsanforderungen für Beschäftigte, erwarten aber keine größeren Veränderungen bei den Beschäftigungszahlen. Etwa ein Drittel nimmt jedoch eine leichte Abnahme von Arbeitsplätzen durch den Einsatz von KI wahr. Unterschiede zeigen sich vor allem bei der Bewertung der Auswirkungen auf die Arbeitsgestaltung: Betriebsräte befürchten eher eine Abnahme von Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten der Beschäftigten, während das Management hier kaum Veränderungen wahrnimmt.

Mitbestimmung beeinflusst Akzeptanz und Arbeitsbedingungen

Wie sich der Einsatz von KI auf Arbeitsintensität und Arbeitsbedingungen auswirkt, hängt davon ab, wie Technologien im Betrieb eingeführt werden und wie sich deren Nutzung gestaltet. Die Studie zeigt, dass 53 % der Betriebsräte vom Management bei der Einführung von KI-Technologien einbezogen werden. Ist dies der Fall, berichten Betriebe häufiger von einer höheren Akzeptanz der Technologie und seltener von Arbeitsintensivierung. Betriebsräte können damit dazu beitragen, Risiken für Beschäftigte frühzeitig zu adressieren und die Einführung neuer Technologien nachhaltiger zu gestalten.

„Wenn wir eine Verschlechterung von Arbeitsbedingungen vermeiden wollen, bleiben Institutionen wie Betriebsräte wichtig“, so Prof. Dr. Martin Krzywdzinski, Direktor am Weizenbaum-Institut. „Sie mögen in manchen Fällen den Prozess der Technologieeinführung etwas verlangsamen, aber sie sorgen für eine nachhaltigere und im Sinne der Beschäftigten ausgestaltete Nutzung der KI. Das ist der europäische Weg der KI-Nutzung“.

Weitere Ergebnisse:
  • Automatisierung und Effizienzsteigerung bleiben zentrale Motive (jeweils knapp 80 % der Betriebe). Zwei Drittel der Unternehmen experimentieren mit KI, um deren weitere Potenziale zu erproben.
  • 82 % der Betriebe setzten die gewonnene Zeit zur Verbesserung der Produktqualität ein. 70 % der Betriebe nutzten die gewonnene Zeit, um Mehrarbeit abzubauen. 40 % der Betriebe berichteten, dass sie mit KI Personal ersetzen wollen.
  • 53 % der Betriebsräte werden vom Management bei der Einführung von KI einbezogen. Ist dies der Fall, ist auch die Akzeptanz von KI höher und von Arbeitsintensivierung wird seltener berichtet.
Das detaillierte Discussion Paper finden Sie unter folgendem Link (PDF): https://www.weizenbaum-institut.de/media/Publikationen/Weizenbaum_Discussion_Paper/Weizenbaum_Discussion_Paper_53.pdf

Über das Weizenbaum-Institut
Das Weizenbaum-Institut steht für exzellente, unabhängige, interdisziplinäre und grundlagenorientierte Digitalisierungsforschung. Es stellt Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft fundierte Erkenntnisse und wertebasierte Handlungsempfehlungen zur Verfügung. Es trägt dazu bei, dass die Digitalisierung der Gesellschaft nicht nur besser verstanden wird, sondern auch nachhaltig, selbstbestimmt und verantwortungsvoll gestaltet werden kann.

Getragen wird das Weizenbaum-Institut von sieben Verbundpartnern aus Berlin und Brandenburg. Diese Partner sind die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin, die Universität der Künste Berlin, die Universität Potsdam sowie als außeruniversitäre Forschungseinrichtungen das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Die Koordination des Verbundes und die rechtsgeschäftliche Vertretung des Weizenbaum-Instituts erfolgen über den Weizenbaum-Institut e.V.

Das Weizenbaum-Institut wurde im Jahr 2017 gegründet und wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie dem Land Berlin gefördert.

Quelle: Pressemitteilung Weizenbaum-Institut

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